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Holznutzung

Holznutzung


Der jährliche Holzeinschlag liegt bei ca. 50.000 fm. Davon werden ca. 85% Nadelholz in langer Form als Stammholz oder als Profilzerspaner-Abschnitte (4 bis 5 m) zumeist maschinell aufbereitet. Der Nadel-Industrieholzanteil liegt auf Grund des Altersaufbaus bei ca. 17%. Beim Laubholz überwiegt die Buche und Eiche mit Wertholzqualität.

Die Aufbereitung erfolgt in Eigenregie motormanuell sowie mit festen „Hausunternehmern“ zumeist im Vollerntereinsatz. Dies gewährleistet eine optimale Wertschöpfung und gleichmäßige Qualität.
Vorteilhaft für den Forstbetrieb ist die Vielfalt der Marktpräsenz. Das Holz aus dem Raum Ravensburg – Altshausen wird neben der Versorgung der örtlichen Sägeindustrie auch auf den nahen österreichischen und italienischen Märkten abgesetzt. Die Sortimente aus dem Raum Heilbronn – Stuttgart umfassen mehr Laubholz mit Eiche- und Buche-Wertholzanteilen. Die Kundenbeziehungen reichen entsprechend in die klassischen Laubholz-Verarbeitungsgebiete sowie mit Fasseichensortimenten nach Frankreich. Ganzjähriger Holzeinschlag und Lieferbereitschaft eröffnen dem Betrieb weitere Chancen.

Die Wertholzsortimente werden neben dem Freihandverkauf auf den Submissionen Bad Waldsee, Bietigheim und Tripsdrill angeboten. Die Brennholzvermarktung wird durch die jeweiligen Reviere durchgeführt.

Der Forstbetrieb der Hofkammer ist nach PEFC zertifiziert. Die eingesetzten Einschlagsunternehmer haben sich ebenfalls einer Zertifizierung nach PEFC-Norm unterzogen.



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